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	<title>Hebamme - Beruf und Berufung</title>
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	<description>über Historie, Ausbildung und Menschen</description>
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		<title>Klinische und freiberufliche Hebammen</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 15:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan.baader</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Beruf der Hebamme ist sehr alt. Das erste Lehrbuch für Hebammen wurde bereits im Jahr 117 in Ephesos verfasst, und seither ist dieser Beruf einem beständigen Wandel unterworfen &#8211; wie fast alle Bereiche des menschlichen Lebens. Die Kernaufgabe der &#8230; <a href="http://www.hebamme-bonn.de/klinische-und-freiberufliche-hebammen--28">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beruf der Hebamme ist sehr alt. Das erste Lehrbuch für Hebammen wurde bereits im Jahr 117 in Ephesos verfasst, und seither ist dieser Beruf einem beständigen Wandel unterworfen &#8211; wie fast alle Bereiche des menschlichen Lebens. Die Kernaufgabe der Hebammen, Frauen während Schwangerschaft und Geburt mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, hat sich nicht verändert. Lediglich die genauen Ausprägungen der Geburtshilfe befinden sich in einem beständigen Wandel. Seit etwa den 1950er Jahren ist es den Frauen freigestellt und von den Krankenkassen gezahlt, wenn sie im Krankenhaus gebären wollen: Seither gibt es <strong>klinische Hebammen</strong>, deren Berufsbild zwar theoretisch das Gleiche ist wie bei <strong>freiberuflichen Hebammen</strong>, deren praktische Tätigkeit jedoch anders ausfällt. <span id="more-28"></span></p>
<p><strong>Aufgabenfelder von Hebammen</strong></p>
<p>Zu den Aufgaben von Hebammen gehört die Betreuung von Schwangeren. Alle <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsvorsorge" target="_blank">Schwangerschaftsvorsorge</a>n mit Ausnahme der Ultraschalluntersuchungen können von Hebammen vorgenommen werden. Von Kliniken beschäftigte Hebammen tun das jedoch eher selten, denn die meisten Frauen lassen die Vorsorgeuntersuchungen ohnehin von ihrem Gynäkologen/ihrer Gynäkologin vornehmen. Nur Frauen, die ausdrücklich auf einer Betreuung durch eine Hebamme bestehen, bemühen sich selbst um eine solche und wenden sich bei Kinderwunsch oder den ersten Anzeichen einer Schwangerschaft an eine freiberufliche Hebamme. Die meisten freiberuflichen Hebammen bieten die Betreuung während der Schwangerschaft an.</p>
<p><strong>Geburtsvorbereitungskurs</strong></p>
<p>Seit einigen Jahren wird Schwangeren und ihren Partnern geraten, einen <a href="http://www.rund-ums-baby.de/kurse.htm" target="_blank">Geburtsvorbereitungskurs </a>zu besuchen, um sich über den Geburtsablauf und das Leben mit einem Neugeborenen vorzubereiten. Da viele Menschen als Einzelkinder aufwachsen und wenig Kontakt mit Babys und Kleinkindern haben, ist eine solche Vorbereitung sinnvoll. Geburtsvorbereitungskurse werden in der Regel von freiberuflichen Hebammen durchgeführt, nur wenige Kliniken bieten diese Kurse überhaupt an, und sie werden selten von den angestellten Hebammen, sondern eher von freiberuflichen Beleghebammen durchgeführt.</p>
<p><strong>Geburtsbegleitung</strong></p>
<p>Die Begleitung der Frauen während der Wehen und unter der Geburt ist die Kerntätigkeit von Hebammen. Während immer weniger freiberufliche Hebammen Geburtsbegleitung anbieten, ist dies die Haupttätigkeit von klinischen Hebammen. Diese Entwicklung hat ihren Grund: Immer mehr Frauen gehen zur Geburt ins Krankenhaus und sind somit auf von den Krankenhäusern angebotene Geburtshilfe angewiesen. Nur wenige Frauen haben wollen zu Hause oder in einem hebammengeführten Haus gebären. Freiberufliche Hebammen, die in der häuslichen Geburtshilfe tätig sind, haben zudem zunehmend höhere Beiträge zur beruflichen Haftpflichtversicherung zu zahlen. Dazu kommt, dass der Beruf mit harmonischem Familienleben nicht zu vereinbaren ist, denn Hausgeburtshebammen sind bei jeder Frau, die sie zur Geburt begleiten, rund um den Geburtstermin herum in Rufbereitschaft und stehen rund um die Uhr zur Verfügung, ohne dass sie wissen, wann ihr Dienst mit der Nachversorgung und Stillbetreuung in den ersten Stunden nach der Geburt endet. Klinische Hebammen arbeiten in Schichten am Krankenhaus &#8211; Geburten während ihrer Schicht betreuen sie ebenso wie die Wöchnerinnen, aber bei Schichtende werden sie abgelöst. Das ist wohl der größte Unterschied zwischen klinischen Hebammen und freiberuflichen Hebammen, die keinen Dienst nach Uhrzeit und Stundenzahl ableisten.</p>
<p><strong>Wochenbettbetreuung</strong></p>
<p>Frauen im Wochenbett, also in den ersten acht Wochen nach der Geburt, sollten durch eine Hebamme betreut werden. Die Hebamme erklärt die Säuglingspflege, schaut nach der Gesundheit von Mutter und Kind, kümmert sich um die Nabelpflege des Säuglings und berät bei Stillfragen. Sie kümmert sich um eventuelle Geburtsverletzungen der Mutter und schließlich um die Rückbildung. Klinische Hebammen werden auf der Wochenbettstation und der Kinderstation eingesetzt, aber ihr hauptsächlicher Arbeitsbereich ist der Kreißsaal. Freiberufliche Hebammen bieten Wochenbetreuung und Stillberatung ebenso an wie Rückbildungskurse und Kurse in Säuglingspflege. Wöchnerinnen werden normalerweise in Hausbesuchen betreut.</p>
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		<title>Hebammen &#8211; geschichtliche Hintergründe</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 16:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan.baader</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Berufsbild der Hebamme hat im Laufe der Geschichte eine interessante Entwicklung durchlaufen. War es Jahrhunderte lang ein traditioneller Frauenberuf, dessen Ausübung Männern nicht nur nicht möglich sondern zeitweise sogar verboten war, ist es heute auch den Männern erlaubt den &#8230; <a href="http://www.hebamme-bonn.de/hebammen-geschichtliche-hintergruende--12">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Berufsbild der Hebamme</strong> hat im Laufe der Geschichte eine interessante Entwicklung durchlaufen. War es Jahrhunderte lang ein traditioneller Frauenberuf, dessen Ausübung Männern nicht nur nicht möglich sondern zeitweise sogar verboten war, ist es heute auch den Männern erlaubt den Beruf des Entbindungshelfers zu erlernen.</p>
<p>Die Bezeichnung Hebamme leitet sich aus dem althochdeutschen ab. Das Wort Hev(i)anna bedeutete übersetzt „hebende Ahnin“ und bezieht sich auf die Großmutter des Säuglings, die oftmals bei seiner Geburt der Gebärenden beigestanden hat.</p>
<p>Erste Überlieferungen des Hebammenberufes stammen aus der griechischen Antike wo in Ephesos im 2. Jahrhundert nach Christus das erste, von Saranos niedergeschriebene Hebammenbuch veröffentlicht und auch ein Jahrhundert später noch herausgegeben wurde. <span id="more-12"></span></p>
<p>Da aber nur die wenigsten Menschen des Lesens und Schreibens mächtig waren, wurde bis über das Mittelalter hinaus das Fachwissen hauptsächlich noch mündlich überliefert und von Generation zu Generation auf diese Weise vermehrt und weiter gegeben.</p>
<p>Da <a href="http://www.pflegewiki.de/wiki/Hebamme" target="_blank">Hebammen</a> meist kräuterkundige Frauen waren und bisweilen ansonsten hilflosen Patientinnen zu einem, oftmals mit schweren Komplikationen verbundenen, Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft verhalfen, zogen sie sich im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit den Argwohn der Geistlichen auf sich. Sie wurden häufig die Opfer von Hexenverfolgungen, die auf dem Scheiterhaufen endeten, da ihnen nachgesagt wurde, sie seien mit dem Teufel im Bunde. Daher wurden ab dem frühen 14. Jahrhundert die Geburtshelferinnen von der Kirche zur Taufe verpflichtet.</p>
<p>Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert aus, wurden in Deutschland dem übrigen Europa erste Hebammenordnungen formuliert in denen die Aufgaben und die Bezahlung festgehalten wurden. Im gleichen Zeitraum wurden ebenfalls die ersten Geburtshelferinnen von den Städten und Gemeinden angestellt und es entstanden Lehrbücher, die für eine lange Zeit als Standardwerke galten.</p>
<p>Das Ärztehandwerk, das sich parallel dazu weiterentwickelte, legte den Geburtshelferinnen immer wieder Steine in den Weg. So war es im 16. und 17. Jahrhundert üblich, dass sich Arztgremien zusammen taten, um das Wissen der Hebammen auf die Probe zu stellen. Marie Louise Bourgeois, Hebamme am französischen Königshof, musste sich für ihr Handeln und das von ihr verfasste Hebammenlehrbuch rechtfertigen, als ihre Patientin, die Mutter des Thronfolgers, am Kindbettfieber starb. Es gelang ihr jedoch sich durch ihre jahrelange Berufserfahrung gegen Zweifler durchzusetzen. Ärzte waren bis ins 18. Jahrhundert noch selten bei Entbindungen anwesend. Ab dem 18. Jahrhundert hielten Entbindungsstationen in Krankenhäusern Einzug. Diese wurden zunächst nur von Männern geleitet, da es sehr selten war, dass Frauen in dieser Zeit Medizin studierten. Die ersten Hebammenschulen wurden ebenfalls in dieser Zeit gegründet. Die älteste Hebammenschule in Deutschland entstand 1751 an der Berliner Charité.</p>
<p>Obwohl es nun Geburtskliniken gab, war die Hausgeburt in Anwesenheit einer Hebamme noch immer am üblichsten. Bei Hausgeburten verstarben wesentlich weniger Frauen im Wochenbett als in den Krankenhäusern, da es dort noch recht unhygienisch zuging. Durch die erlassenen Hygienevorschriften und die Entwicklung des Kaiserschnitts gingen die Hausgeburten im 20. Jahrhundert zurück. Hebammen sind nach wie vor in Krankenhäusern und in privaten Geburtshäusern tätig. Die Ausbildung zur Hebamme bzw. zum Entbindungshelfer dauert heute 3 Jahre, bei bereits ausgebildetem Krankenpflegepersonal 2 Jahre und besteht aus Theorie und Praxis.</p>
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		<title>Hebamme – ein besonderer Beruf</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 10:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan.baader</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hebamme wird man nicht nur, um einen Beruf zu lernen, sondern weil man sich berufen fühlt. Anderen helfen, die in einer besonderen Lebenslage sind – das ist für viele Frauen Ansporn, sich für die dreijährige Berufsausbildung zu bewerben. Der Hebammenberuf &#8230; <a href="http://www.hebamme-bonn.de/hebamme-ein-besonderer-beruf--4">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hebamme" target="_blank">Hebamme </a>wird man nicht nur, um einen Beruf zu lernen, sondern weil man sich berufen fühlt. Anderen helfen, die in einer besonderen Lebenslage sind – das ist für viele Frauen Ansporn, sich für die dreijährige Berufsausbildung zu bewerben. Der Hebammenberuf vereint in sich viele ganz unterschiedliche Tätigkeiten, sodass man fast von mehreren Berufen in einem sprechen kann.</p>
<p>Als Hebamme arbeitet man dort, wo das Leben beginnt. Dort, wo ein Menschenleben startet, wo eine Familie entsteht, wo eine Frau Mutter und ein Mann Vater werden. Eine Geburt ist für alle Beteiligten bahnbrechend. Ein Ereignis, das alles aus den Fugen bringen kann und es nicht selten auch tut.</p>
<p>Als Hebamme hat man die wunderbare Aufgabe, diesen Anbeginn eines Menschenlebens zu schützen und zu unterstützen. Jede Geburt ist ein Neuanfang. In ihm liegt eine ganze Welt. Auch wenn jede Geburt einzigartig ist und die Akteure immer als Individuen gesehen werden, entwickelt die Hebamme so etwas wie Routine und kann damit denen, für die alles neu ist, Stütze sein. Sie kann beruhigen, wenn es aufregend wird, und kann ermutigen, wenn es schleppend wird.</p>
<p>Die Hebamme vereinigt in sich vielerlei Fähigkeiten und stärkt so die Kräfte der Menschen, die sich ihr anvertrauen. Alles baut auf dem großen medizinischen Fachwissen auf, das sich die Hebamme in ihrer Ausbildung oder in ihrem Studium erarbeitet. Darüber hinaus sammelt sie praktische Erfahrung in der Geburtshilfe und im Umgang mit Menschen. Je mehr sie von erfahrenen Hebammen und anderen Geburtshelfern lernen kann, je mehr klassische Geburtsverläufe und atemberaubende Wendungen sie miterlebt, desto sicherer wird sie in sich selbst.</p>
<p>Eine Hebamme hat keinen Nine-to-Five-Job. Kinder kommen nicht zur Welt, wenn es in den Terminkalender passt, sondern einfach dann, wenn es so weit ist. Als Stütze für die werdenden Mütter muss man an diesem Punkt eigene Befindlichkeiten oft zurückstellen. Eine Hebamme muss da sein, wenn sie gebraucht wird. Sie muss stark sein, wenn um sie herum alles schwach wird.</p>
<p>Sie muss das Vertrauen der Mutter in deren Kraft stärken und intuitiv das Richtige tun, wenn kaum Zeit zum Überlegen zu sein scheint. Das gelingt am besten, wenn Hebamme und Mutter sich bereits vor der Geburt in einem Gespräch oder im Geburtsvorbereitungskurs kennenlernen können.</p>
<p>Neben der klassischen Geburtshilfe und Nachbetreuung gehören Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskurse zum Aufgabengebiet einer Hebamme. Um alles unter einen Hut zu bekommen, ist ein großes Maß an Organisation gefragt.</p>
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